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04.11.2016, 14:02 Uhr

CDU sagt ja zum Ärztehaus, aber nicht am Liebloser Standort

 Mit erheblicher Verwunderung reagiert die CDU Gründau auf die Pressemitteilung der Gründauer Sozialdemokraten, in der suggeriert wird, dass die ärztliche Versorgung in Gründau in Gefahr und nur durch das Ärztehaus in Lieblos sicherzustellen sei. Dem widerspricht Fraktionschef Johannes Heger: „Die hausärztliche Versorgung in Gründau befindet sich auf hohem Niveau und liegt über dem hessischen Durchschnitt, auch wenn die SPD über die Presse mit fragwürdigen Darstellungen Untergangsstimmung verbreiten will.“

Christiane Lang / CDU

Die Sicherstellung einer modernen und flexiblen ärztlichen Versorgung für die Gründauer Bürger war schon immer ein zentrales Anliegen der Gründauer CDU. Daher wurde die Idee eines strategisch gut positionierten Ärztehauses auch stets positiv bewertet, denn durch den Zusammenschluss verschiedener Arztpraxen ergeben sich organisatorische und finanzielle Vorteile für die beteiligten Ärzte, die üblicherweise dazu beitragen können, die künftige Ansiedlung von Hausärzten im ländlichen Raum – und damit auch für Gründau - sicherzustellen.

Die Kritik der CDU am geplanten Ärztehaus in Lieblos konzentriert sich im Wesentlichen auf den   Standort rund um die verkehrstechnische Problemzone im Bereich Büdinger Straße/ Leipziger Straße (L3333). Insbesondere die Auswirkungen durch die geplante einspurige Zu- und Abfahrt der Tiefgarage auf den Verkehrsfluss, die angespannte Parkplatzsituation im Umfeld sowie die kleine Grundstücksfläche, die keinen Raum für spätere bauliche Entwicklungen bietet, sind aus Sicht der CDU-Fraktion Gründe, die klar gegen das Projekt an diesem Standort sprechen. Auch die direkt betroffenen Anwohner sorgen sich zunehmend und haben bereits mit einer Unterschriftenaktion gegen die zukünftige weitere Belastung des Verkehrsknotenpunkts Stellung bezogen.

Als deutlich geeignetere Alternative für ein Gründauer Ärztehaus bietet sich aus Sicht der CDU beispielsweise die großzügige Baufläche hinter dem Penny-Markt in Rothenbergen an, mit optimaler Verkehrsanbindung, zukunftsfähiger Infrastruktur und somit guter Erreichbarkeit.

Die Sorge der Gründauer SPD um mögliche Schadenersatzforderungen kann die CDU-Fraktion nicht nachvollziehen, da nach vorliegenden Informationen bislang keine Zusagen von gemeindlichen Gremien oder Personen getätigt wurden, zumal sich das für die Projektierung verantwortliche  Unternehmen „Ideenwelt“ laut Auskunft der Verwaltung erstmals offiziell im April dieses Jahres wegen des Vorhabens an die Gemeinde gewandt hatte. „Der Anspruch von Gründau muss sein“, so CDU-Fraktionschef Johannes Heger abschließend, „keine „halbgaren“ Projekte mit faulen Kompromissen zu unterstützen, sondern intelligente und zukunftsfähige Lösungen voranzutreiben, die als wichtige Standortfaktoren für die Gemeinde dienen. Das geplante Ärztehaus in Lieblos gehört wegen seiner schwierigen Rahmenbedingungen definitiv nicht dazu“.

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