| SPD-Kandidatenliste ruft bei der CDU-Gründau ein Lächeln hervor |
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| Montag, 29. November 2010 um 16:51 Uhr |
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Die Spitzenposition der SPD-Kandidatenliste ruft bei der CDU-Gründau ein Lächeln hervor, denn man erinnert sich an die Zeiten, in denen Bürgermeister Georg Meyer bei den Kommunalwahlen die CDU-Liste angeführt hat. In der Presse konnte man damals Worte wie 'Wahlbetrug, Wählertäuschung' und anderes lesen, so der CDU Vorsitzende Norbert Amon.
Die CDU-Gründau ist sehr gespannt, ob die SPD in ihrem Fall auch das Bedürfnis erkennt die Wähler darüber aufzuklären, dass der Spitzenkandidat der SPD-Liste, als amtierender Bürgermeister nicht wählbar ist, sondern lediglich als Stimmensammler für seine Partei antritt. Wir von der CDU werden dieses Verhalten nicht verteufeln, wie es die SPD damals tat, sondern sehen darin einen normalen politischen Vorgang. Insbesondere hält die CDU die Gründauer Bürger nicht für "gutgläubig", wie jüngst Herr Postner diese abqualifizierte. "Unsere Bürger sind mündiger als es die SPD gerne hätte," so Roland Hock, "und endecken sehr schnell solche politische Spielereien."
Ein besonderen Augenmerk werfen die Mitglieder der CDU Liste auf das immer noch vorhandene Schubladendenken der SPD welches offen vor sich her getragen wird. Entscheidungen der CDU, getragen von dem Gedanken, einzig das Interesse Gründaus positiv weiter zu entwickeln, werden von der SPD für sich beansprucht, da die Entscheidungen zum sozialen Themenschwerpunkt einer Gemeinde gehören. Leider scheint es der SPD beim Tragen ihrer Scheuklappen auch unmöglich, zu erkennen, dass Anträge zur CO2 Einsparung, Thermografiemessungen und ähnliches, von der CDU bearbeitet wird.
Dies zeigt imposant, dass die Liste der CDU tatsächlich aus der Mitte der Bevölkerungsinteressen entspringt und für alle Themen offen ist, und sich nur dem Interesse der Gründauer Bürger verpflichtet sieht. Die CDU-Liste ist demnach ausgewogener als jede andere Liste im Gründauer Kommunalwahlkampf. Wenn schon der Bürgermeister Merz davon spricht, dass er mit einer SPD Mehrheit sozialdemokratische Akzente setzen will, spricht das ein deutliches Zeichen. Nach Meinung des Gemeindevertreters Thomas Dauth scheint hier die Ideologie vor den kommunalen Interesse zu rangieren. Fraglich bleibt dabei auch, wie sehr ein Bürgermeister auf eine SPD Mehrheit im Parlament bauen kann. Schließlich ist es nicht das erste Mal in den drei Jahren seiner Amtszeit gewesen, dass der Bürgermeister vom Rednerpult der Gemeindevertretung aus die SPD Fraktion um Zustimmung gebeten hat, die diese ihm dann verwehrte. Jüngst geschehen bei der Resolution gegen die anvisierte Rastanlage auf Gründauer Gemarkung. Der Bürgermeister berichtet nach dem Antrag der CDU tatsächlich darüber, dass er im Landesamt das Gelände als ungeeignet beschrieben habe, aber forderte dennoch das gesamte Parlament auf, diese Resolution zu tragen, um ein Zeichen an die politischen Verantwortlichen im Kreis zu senden. Dies verweigerte die SPD und beruft sich in ihrem Zeitungsartikel auf keine Dringlichkeit in dieser Angelegenheit. Wir von der CDU fragen uns nur, wann die Dringlichkeit durch die SPD erkannt wird. Im Landesamt hat man Gründau neben anderen Standorten als möglichen Platz für eine Rastanlage ausgemacht. Wenn wir still halten und die anderen Standorte dies nicht tun, bleibt Gründau vielleicht am Ende einfach übrig und eine dann gestartete Aktion kommt zu spät, insbesondere weil dann erst mal wieder alle Entscheidungsträger für 5 Jahre gewählt sind und keine Angst vor einer politischen Abstrafung durch den Wähler haben müssen. Daher gilt für uns in der CDU, dass eine rechtzeitige Reaktion auf eine solche Idee umbedingt erforderlich ist. Die Gründauer CDU wird jedenfalls ein Augenmerk auf die Weiterentwicklung der Tank- und Rastanlage haben, auch wenn Landrat Pipa und der Gründauer Bürgermeister den Bürgern einreden wollen, das dies "kein Thema" sei. Dafür, dass die Rastanlage in der Gemarkung Gründau kein Thema sei, wird seitens der Kreis und Orts-SPD doch sehr viel diskutiert und geschrieben. Landrat Pipa schreckt nicht einmal davor zurück, dieses "Nichtthema" in Jahresabschlussfeiern zu thematisieren. |