CDU Gemeindeverband Gründau
 
CDU-Gründau: Rastanlage ein Phantom oder Wirklichkeit? Drucken
Sonntag, 30. Januar 2011 um 17:52 Uhr

Gründau. Die CDU Gründau fühlt sich im nachhinein bestätigt, dass es Pläne hinsichtlich der Etablierung einer Rastanlage im Kinzigtal gegeben hat und noch gibt, und dass es richtig gewesen ist, sich mit der erfolgreich eingebrachten Resolution gegen den Bau einer Raststätte in der Gründauer Gemarkung zu stellen. Denn wie von der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung nun im Rahmen einer Diskussion in der Gemeindevertretung Linsengericht zu vernehmen ist, werden demnach mehrere Standorte entlang der A66 geprüft. "Wehe dem, der dabei Böses denkt", meinte der Gründauer CDU-Vorsitzende Norbert Amon, der aus dieser gleichen Befürchtung heraus bereits in einer Sitzung der Gründauer Gemeindevertretung im November 2010 im Namen der CDU-Fraktion ein Veto gegen diese eventuellen Planungen und Absichten vorbrachte.
Von Bürgermeister Merz zunächst befürwortet und seitens der Gründauer SPD komplett ignoriert, brachte dieser Antrag der CDU zumindest die eindeutige Ablehnung der Baupläne durch Landrat Pipa ein, an die er sich auch nach der Landratswahl hoffentlich noch erinnern wird.
Die daraus resultierenden Diskussionen führten zunächst auf Nebenschauplätze emotionaler Argumentationen und ließen das Vorhaben auch infolge gleichgeschalteter Dementis letztendlich als vermeintliches Phantom erscheinen.
Die nun in Linsengericht deutlich gewordenen Prüfungspläne unterstreichen, so Amon weiter, dass die seinerzeit eingebrachte Resolution zumindest in die richtige Richtung gegangen ist und somit die Diskussion im Kinzigtal ausgelöst hat.
Aufgrund dieser im Verborgenen geführten Prüfungen, Gerüchte und dadurch auch ausgelösten Grundstückspekulationen brauchen sich die Behörden wahrlich nicht zu wundern, dass Bürger aufgebracht sind und deren Bedenken -wie kürzlich in Gründau und Linsengericht- in den Parlamenten zu Recht artikuliert werden.
Insofern appelliert der Gründauer CDU-Chef an die verantwortlichen Behörden und die politischen Gremien zu mehr Transparenz. Oder haben diese noch immer nicht aus Stuttgart- 21 gelernt?