CDU Gemeindeverband Gründau
 
Ehrungen langjähriger CDU Mitglieder Drucken
Dienstag, 08. Februar 2011 um 07:51 Uhr
Bei der Mitgliederversammlung der Gründauer Christdemokraten standen an diesem Abend die Ehrungen langjähriger CDU Mitglieder im Vordergrund. Für  40 Jahren waren dies Heinz Grasmueck, Heinrich Kalbfleisch sowie Claus Witte und für 35 Jahre Hermann Bonifer, Walter Joh, Marie Partsch und Burckhardt Rauscher. 30 Jahre sind Stefan Ament, Oswald Lott, Friedel Michel, Günter Skowski und Edmund Steinbring sowie 25 Jahre Johannes Heger, Norbert Heister, Karlheinz Hölzinger, Matthias Pförtner und Heinrich Weinel dabei. Geehrt für 20 Jahre Treue wurden Josef Hilmer, Paul Hohmann und Erika Warneke. Für 15 Jahre waren dies Norbert Amon, Thomas Dauth, Bernd Frey, Dieter Görlich, Gerlinde Koch, Monika Neiter und Robert Voigt. Ursula Höll, Marc Hornung, Gerald Jacob, Birgit Laniewski und Norbert Tumbrägel sind seit zehn Jahren aktive Christdemokraten.
„In den 40 Jahren haben wir das Ziel einer finanziell starken Gemeinde maßgeblich erreicht“, freute sich Fraktionsvorsitzender Claus Witte in seiner Begrüßung, der an diesem Abend die Leitung für den erkrankten Vorsitzenden Norbert Amon übernahm. „Diese Gemeinde hat gewusst, was sie will, und der Bürger muss wissen, was geleistet wurde.“ Witte nannte unter anderem die Reduzierung des CO2-Ausstosses, die finanzielle Unterstützung von Schulprojekten, die Schaffung von Räumlichkeiten für die „Gelnhäuser Tafel“ und die Qualitätsoffensive in den Kindergärten in seiner „Erfolgsbilanz“. Doch auch der Schutz der Kinderspielplätze und die Sicherheit der Bürger hätten einen hohen Stellenwert. Mit einem „Ringmasterprogramm“ sollen sich die Bürger aktiv in der Prävention von Straftaten beteiligen und sich zugleich selbst schützen. „Mit der Lärmsanierung in den Kindergärten haben wir eine stressfreie Atmosphäre geschaffen“, ist sich Witte sicher. Zudem setzen sich die Christdemokraten für die finanzielle Unterstützung von „Hartz-IV-Kindern“ bei ihren Vereinsbeiträgen und Klassenfahrten ein. Auch die Jugendsozialarbeit besitze einen hohen Stellenwert.„Es kann nicht sein, dass die Dorfkerne verrotten und auf der ,Grünen Wiese‘ Einkaufspaläste gebaut werden“, kritisierte der CDU-Fraktionsvorsitzende, weshalb sich seine Partei aktiv für eine Bereitstellung von finanziellen Mittel für die Dorferneuerung einsetze. In der Vorstellung des „kommunalpolitischen Programms“ knüpfte der stellvertretende Vorsitzende Johannes Heger an „Altbewährtes“ an. „Der Bürger steht im Mittelpunkt unserer Arbeit“, stellte er klar. Offenheit, Transparenz und Ehrlichkeit in der Kommunalpolitik, ein verantwortungsvoller Umgang mit den Gemeindefinanzen sowie eine Stärkung der Eigenverantwortung, „Hilfe zur Selbsthilfe“ für die Vereine und die Bürgerschaft seien ein „zentraler Ansatz“ für die Christdemokraten. „Es gibt in der heutigen Generation viele, die möchten, dass die Kommunen etwas von ihrer Erbmasse abbekommen“, schlug Heger die Gründung einer „Bürgerstiftung zur Förderung Gründauer Projekte“ vor. Zudem solle der Bürger weniger in die Tasche greifen müssen: Niedrige Steuern und Gebühren seien angesagt. Auch zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehren präsentierte er unter anderem mit einem Programm zur Gewinnung von Einsatzkräften als auch mit der Gründung und Unterstützung von „Bambini-Feuerwehren“ für unter Zehnjährige ein durchdachtes Konzept. Zudem müsse es eine „gezielte Nachwuchsförderung“ geben. „Investitionen für die Feuerwehr sind aktiver Schutz für die Bürger“, weiß Heger.