Bau einer neuen Trauerhalle ist richtig und konsequent

 Die CDU-Fraktion begrüßt den jüngsten Beschluss des Gründauer Parlaments, von einem Ankauf der maroden Friedhofskapelle in Mittel-Gründau Abstand zu nehmen und stattdessen eine neue Trauerhalle auf dem gemeindlichen Friedhof zu bauen. Damit gehe endlich eine Hängepartie zu Ende, bei  der es den beiden Verhandlungspartnern, Bürgermeister Helfrich und der Evangelischen Kirche, über fast drei Jahre nicht gelungen sei, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden. „Diese nun mit großer Mehrheit getroffene Entscheidung ist richtig und konsequent, denn sie zeigt, dass die Gemeinde ihrer kommunalen Aufgabe nachkommen und Mittel-Gründau auch zukünftig eine Trauerhalle zur Verfügung stellen wird“, so CDU-Fraktionschef Johannes Heger.

Außerdem gebe es überhaupt keine plausiblen Gründe, weshalb die Gemeinde Gründau in die Bresche springen und Steuermittel aller Bürger und Bürgerinnen, unabhängig von ihrer Konfession, einsetzen sollte, um ohne Not ein marodes Gebäude zu retten, gegen  dessen Erhalt und Fortbestand sich die Evangelische Kirche als Eigentümerin längst entschieden hat. Der  stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung, Alexander Voigt, bringt es schonungslos auf den Punkt: „Wenn die Kirche das Gelände abstößt, weil es nicht wirtschaftlich ist, sollten wir nicht „Hier“ schreien. Wir sind auch gewählt worden, um verantwortungsvoll mit unseren Finanzen umzugehen. Da summieren sich die anfallenden Kosten schnell zu einem hohen sechsstelligen Betrag“. Stets auf der Suche, politische Opportunitäten für sich zu nutzen, meldet sich auch die SPD reflexartig zu Wort, diesmal in der GNZ vom 27.09.2019. Dem verbalen Rundumschlag der Genossen entgegnet Heger: „Bevor die Gründauer SPD im Hinblick auf die Kommunalwahl 2021 nervös wird und plötzlich teuer zu stehende Wahlgeschenke verteilen will, sollte sie zunächst eigene Widersprüche aufarbeiten“. Dabei sei die SPD gut beraten, das Abstimmverhalten ihrer Vertreter an anderer Stelle  zum Thema „Friedhofskapelle“ auf Kompatibilität zu hinterfragen. Zudem sei für Heger keinesfalls nachvollziehbar, warum die SPD jetzt für einen Forderungskatalog  plädiere, der in ähnlicher Form schon einmal bei dem geplanten Anbau eines Dorftreffs an der Mittel-Gründauer Mehrzweckhalle vor über zwei Jahren in der Gemeindevertretung zur Abstimmung stand. Doch wie allseits bekannt,  sei dieser Antrag  damals gerade mit den Stimmen  von SPD-Gemeindevertretern gekippt worden, übrigens  sehr zur Freude eines benachbarten Genossen. Anders als die Mittel-Gründauer-SPD-Protagonisten sieht der Fraktionschef der Christdemokraten für die Zukunft des Ortes  keinen „Kahlschlag des gesellschaftlichen Miteinanders“. „Wir benötigen auf dem Mittel-Gründauer Friedhof kein Gemeinde- oder Jugendzentrum, dafür fallen mir auf Anhieb bessere Orte ein.  Ein Friedhof sollte demnach ein Platz der Ruhe und Pietät  sein“. Nach Hegers Befund gebe es für Mittel-Gründau ohnehin keinen Mangel an Örtlichkeiten, um den  gesellschaftlichen Aktivitäten nachgehen zu können. Mit der neu gestalteten Mehrzweckhalle und der Domäne, mit dem Vereinsheim der Feuerwehr und dem Sportlerheim der SKG stünden einige potentielle Gastgeber zur Verfügung. Außerdem komme im nächsten Jahr das neue Krippenhaus hinzu, wo ein komfortabler Multifunktionsraum nicht nur für KITA-Angelegenheiten genutzt werden kann. „Die Untergangsstimmung, die dieser Tage von der Gründauer SPD vorsätzlich gestreut wird, ist daher unberechtigt und  völlig haltlos. Sie sorgt allenfalls dafür, die Gemüter emotional aufzuheizen und den Weg zu sachorientierter Politik zu versperren“, wie Heger abschließend betont.

Photo: „ Kein Ankauf der maroden Friedhofskapelle“.  Das „Inspektionsteam“ der CDU vor Ort: Fraktionschef Johannes Heger, Stefan Ament, Christoph Engel, Helga Petzold, Alexander Voigt, Hans-Joachim Kalbfleisch, Norbert Amon, Rafael und Claudia Frank.
 

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