Bundesweit einheitliche Ausbildungsstandards gefordert

Katja Leikert im Gespräch mit Vertreterinnen der Landespsychotherapeutenkammer

V.l.n.r.:  Dr. Heike Winter (Nidderau), Else Döring (Gelnhausen) und Dr. Katja Leikert.
V.l.n.r.: Dr. Heike Winter (Nidderau), Else Döring (Gelnhausen) und Dr. Katja Leikert.
Wie kann die Qualität in der psychotherapeutischen Versorgung hochgehalten werden, ohne gleichzeitig bestehende Versorgungsengpässe zu befördern? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen Dr. Katja Leikert und Dr. Heike Winter, Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Hessen, aus Nidderau sowie Vizepräsidentin Else Döring (Gelnhausen). Die beiden Kammervertreterinnen fordern im Namen ihrer Kollegen eine umfassende Reform der Psychotherapeutenausbildung, u.a. durch bundesweit einheitliche Standards im Studium.

Ein Thema, dem sich Katja Leikert gerne annehmen will: „Eigentlich stand die Reform des Psychotherapeutengesetzes bereits in der vergangenen Legislaturperiode im Koalitionsvertrag“, berichtete die Hanauer Bundestagsabgeordnete. Aus verschiedenen Gründen – u.a. aufgrund der zeitintensiven Diskussion über die einheitliche Ausbildung für Pflegeberufe – sei die Umsetzung allerdings vertagt worden. „Das Thema muss schnellstmöglich wieder auf die politische Agenda gesetzt werden. Insbesondere die Forderung nach bundesweiten Ausbildungsstandards unterstütze ich ausdrücklich.“ Die Inanspruchnahme psychotherapeutischer Maßnahmen sei viel zu oft noch ein Tabuthema, dennoch sei die Nachfrage nach entsprechenden Angeboten seit Jahren steigend. „Umso wichtiger ist es, dass eine ordentliche Qualität gewährleistet ist“, so Leikert.

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