CDU sichert stetige Verbesserungen für Schüler und Lehrer

Hugo Klein (MdL/CDU): In keinem anderen Bundesland sind die Bildungsausgaben in den vergangenen zehn Jahren mehr gestiegen als in Hessen

Landtagsabgeordneter Hugo Klein
Landtagsabgeordneter Hugo Klein
Durch eine konzeptionell vorausschauende und nachhaltige Bildungspolitik, sowie eine bundesweit führende Position bei Investitionen in Schulen habe das Hessen unter Regierungsverantwortung der CDU seit 1999 kontinuierliche Verbesserungen für die Bildungschancen der Schüler und die Unterrichtsbedingungen der Lehrer in unserem Land herbeigeführt, berichtete der CDU-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Kulturpolitischen Ausschusses (KPA) im Hessischen Landtag, Hugo Klein (Freigericht).

Nachdem sich die SPD seinerzeit mit einer Unterrichtsversorgung von gerade einmal 83 Prozent in die Opposition verabschiedet hatte, habe die CDU-geführte Landesregierung diese nach und nach auf einen bislang in keinem der anderen 15 Bundesländer erreichten Wert von 105 Prozent im Landesdurchschnitt ausgebaut. Darüber hinaus wurden fast 10.000 zusätzliche Lehrerstellen neu geschaffen und die Schüler-Relation von 1:21 auf 1:15 gesenkt. Aktuell werden nach Angaben des CDU-Bildungspolitikers an den hessischen Schulen jede Woche über 250.000 Unterrichtsstunden mehr erteilt als noch 1998. Überdies wurde unter christdemokratischer Regierungsverantwortung der Bildungsetat jährlich weiter erhöht. So seien alleine in den elf Jahren von 2005 bis 2016 die Bildungsausgaben in Hessen um 56 Prozent gestiegen, was den Spitzenwert aller 16 Bundesländer bedeute. So beweise auch der Bildungsfinanzbericht aus dem Jahr 2017, dass die Bildungsausgaben heute mit 1.495 Euro pro Kopf in keinem anderen Flächenland höher liegen als in Hessen. Alle diese Rekordwerte sind nach Angaben von Hugo Klein der Beleg dafür, dass die CDU mit Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Glaubwürdigkeit die Zukunftsfähigkeit des hessischen Schulsystems sichergestellt habe. Auch künftig werde die CDU diesen Weg eines stetigen Ausbaus der Investitionen in Bildung und der Optimierung der Bildungs- und Zukunftschancen der hessischen Schüler mit unverminderter Kraft fortsetzen. Ein Beweis hierfür sei die Tatsache, dass im Doppelhaushalt 2018/19 der Bildungsetat, trotz gleichzeitiger Einhaltung der Schuldenbremse, einmal mehr auf einen neuen Höchstwert von 5,37 Milliarden Euro angehoben wurde. Auch im Bereich der Ganztagsangebote haben wir als CDU entscheidende Wegmarken gesetzt, betonte Klein, der lobend darauf verwies, dass mit dem von Ministerpräsident Volker Bouffier angeregten ‚Pakt für den Nachmittag‘ vor drei Jahren das größte Ganztagsprogramm in der Geschichte des Landes Hessen initiiert wurde. Gemeinsam mit den Kommunen werde dabei ein verlässliches Bildungs- und Betreuungsangebot von 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr für alle Eltern, die dies für ihre Grundschulkinder wünschen, oder für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf benötigen, sichergestellt. Im aktuellen Schuljahr 2017/18 nehmen mit 21 Städten und Landkreisen bereits fast zwei Drittel aller hessischen Schulträger am Pakt für den Nachmittag teil. Nachdem unter der letzten SPD-geführten Landesregierung von 1995 bis 1999 nicht eine einzige Ganztagsschule genehmigt worden war und die Anzahl bei 138 stagnierte, verfügen zum laufenden Schuljahr 2017/18 bereits 1.118 bzw. 67 Prozent der öffentlichen Schulen über ein Ganztagsangebot. Im Gegensatz zu den Vorstellungen der SPD von einer flächendeckenden Zwangs-Ganztagsschule sei für die CDU zudem das Prinzip der Wahlfreiheit und Angebotsvielfalt maßgeblich. Die Eltern sollen eigenständig, freiwillig und ohne staatliche Zwänge darüber entscheiden können, ob ihr Kind halbtags oder ganztags eine Schule besuchen soll, erklärte Hugo Klein und betonte ergänzend, dass die CDU wie keine andere Partei auch für die Aufrechterhaltung von Schulvielfalt und Wahlfreiheit im Rahmen eines begabungs- und leistungsgerecht gegliederten Schulwesens stehe. Während die SPD unverdrossen der Abschaffung der Förderschulen und der Errichtung einer Einheitsschule von der 1. bis zur 10. Klasse das Wort rede, lehnen wir eine Abschaffung des differenzierten Schulsystems und eine alle Kinder umfassende Total-Inklusion als Ausdruck von Gleichmacherei und Zwangsbeglückung mit aller Entschiedenheit ab. Unterschiedliche Talente, Neigungen und Begabungen, aber auch unterschiedliche Defizite, Lernziele und Förderansprüche erfordern zwangsläufig unterschiedliche Schulformen mit differenzierten Bildungszielen, Lehrplänen, Stundentafeln und Abschlussmöglichkeiten. Wir werden uns daher auch weiterhin mit voller Kraft dafür einsetzen, dass diese bewährten Fundamente einer guten Bildung für alle hessischen Schüler gesichert werden und von fragwürdigen ideologischen Strukturexperimenten verschont bleiben, stellte Hugo Klein abschließend fest.

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