CDU Gründau beschließt einstimmig Kommunalwahlprogramm und startet geschlossen in den Wahlkampf

Rückblick auf unsere Mitgliederversammlung

In einer gut besuchten Mitgliederversammlung hat die CDU Gründau ihr Kommunalwahlprogramm für die kommende Wahlperiode einstimmig verabschiedet. Das Programm, das sich umfassend mit allen Bereichen des kommunalen Lebens in Gründau befasst, wurde zuvor intensiv beraten und bildet nun die inhaltliche Grundlage für den anstehenden Wahlkampf. 

In seiner programmatischen Rede stellte der Parteivorsitzende Christoph Engel das Kommunalwahlprogramm vor, das ein breites Spektrum kommunalpolitischer Themen abdeckt – von heimischer Wirtschaft und Gewerbe über Sicherheit, Kinderbetreuung und Seniorenarbeit bis hin zu Infrastruktur, Freizeit und Erholung, ärztlicher Versorgung, Verkehr sowie Bauen und Wohnen. Engel betonte dabei ausdrücklich die Notwendigkeit, Gründau auch künftig positiv und verantwortungsvoll weiterentwickeln zu können. Kritisch ging er auf die Blockadehaltung der anderen Parteien bei der Weiterentwicklung Gründaus im Rahmen des Regionalplans ein. Diese führe dazu, dass die Gemeinde in ihren Entwicklungsmöglichkeiten beschnitten werde und verschärfe den bereits bestehenden Wohnraummangel. Gründau sei eine klare Zuzugsgemeinde. Für die CDU Gründau könne es daher nicht ausreichen, sich ausschließlich auf die Innenortsentwicklung zu beschränken – so wichtig diese auch sei. Vielmehr müsse es mittel- bis langfristig möglich bleiben, zusätzliche Baugebiete für Wohnen und Gewerbe auszuweisen, um die Gemeinde zukunftsorientiert und ausgewogen weiterentwickeln zu können. 

Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung war der Besuch von Jannik Marquart, Spitzenkandidat der CDU Main-Kinzig für die Kreistagswahl. In seinem Beitrag berichtete er ausführlich über die Schulentwicklung im Main-Kinzig-Kreis und insbesondere in Gründau. Bildung sei ein zentrales Element der Kreispolitik der CDU. Bis zum Jahr 2029 investiere der Main-Kinzig-Kreis rund 350 Millionen Euro in seine Schulen, davon etwa 16 Millionen Euro in die Schulstandorte in Gründau. Diese umfangreichen Investitionen seien nur durch ein beherztes und konsequentes Handeln in der Schulpolitik möglich. 

Auf der Tagesordnung stand zudem der Bericht des Fraktionsvorsitzenden Johannes Heger. Er stellte die erfolgreiche Arbeit der CDU-Fraktion aus der Opposition heraus. Dabei konnte die CDU nicht nur eigene Anträge in die politische Diskussion einbringen, sondern auch mehrere Vorhaben der Mehrheitsfraktionen verhindern, die aus Sicht der CDU nicht im Interesse Gründaus gewesen wären. Sowohl Heger als auch zuvor Engel machten deutlich, dass nach dem Wahlerfolg des vergangenen Jahres nun auch eine parlamentarische Mehrheit für den neuen Bürgermeister notwendig sei, um eine klare bürgerliche Politik im Rathaus umsetzen zu können. Entsprechend wolle und müsse man im anstehenden Wahlkampf alle Hebel in Bewegung setzen. 

Zum Abschluss der Veranstaltung trat Markus Kern, Spitzenkandidat der CDU Gründau, ans Rednerpult. Er berichtete aus seiner Tätigkeit als Bürgermeister und skizzierte die anstehenden Projekte der kommenden Jahre. Neben der Weiterentwicklung der Feuerwehren nannte er insbesondere den Erhalt der örtlichen Straßen sowie der Wasserinfrastruktur als zentrale Aufgaben. Für diese Herausforderungen, die angesichts der aktuellen Haushaltslage nicht klein seien, wünsche er sich einen breiten Rückhalt durch eine starke CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung. Mit guter Planung und einer stringenten Umsetzung bestehe jedoch die Chance, Gründau weiterhin positiv und erfolgreich zu gestalten. 

Mit der einstimmigen Verabschiedung des Kommunalwahlprogramms setzt die CDU Gründau ein klares inhaltliches Signal und geht geschlossen sowie entschlossen in den bevorstehenden Kommunalwahlkampf.

Herr Frau
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